Die vorliegende Publikation dokumentiert die Ergebnisse des Symposiums zum 40-jährigen Bestehen der österreichischen Ludwig Stiftung, das sich mit aktuellen und zukünftigen Perspektiven von Museumssammlungen befasste. In Anbetracht des wachsenden Bewusstseins für die Notwendigkeit, einen inklusiveren Ansatz in der Sammlungspraxis zu verfolgen – sowohl auf ästhetischer als auch auf institutioneller Ebene –, wurden in den Vorträgen und Diskussionen aktuell wichtige und kontrovers diskutierte Schlüsselbegriffe wie Transkulturalität, Diversität und kulturelles Erbe sowie deren komplizierte Beziehung zu Globalisierungsprozessen thematisiert.
Die Künstler:innen Tania Bruguera und Florian Pumhösl sowie die Museumsdirektor:innen und Kurator:innen Brigitte Franzen, Max Hollein, Christian Kravagna, Mahret Ifeoma Kupka, Ana Gonçalves Magalhães und Susanne Titz, die alle in den letzten Jahren eine historisch-kritische Neukonzeption von Sammlungsagenden maßgeblich vorangetrieben haben, trugen maßgeblich zum Symposium und zu dieser Publikation bei.
Aesthetics Ethics Identity
