The Artist as Public Intellectual?
Herausgegeben von
Stephan Schmidt-Wulffen
Das Bild des Intellektuellen hat sich verändert. Die Rolle des global agierenden Fürsprechers und Aufklärers wurde ebenso überholt wie das Modell des lokal intervenierenden Akteurs. Parallel zur Entwicklung der Kulturwissenschaften begibt sich die Kunst seit einigen Jahren auf die Suche nach neuen Kriterien, mit denen sie Partei ergreifen und öffentliche Verantwortung übernehmen kann. Die vorliegenden Texte und Interventionen entwickeln Positionen des politischen Engagements in der künstlerischen und kunsttheoretischen Praxis. Postkolonialistische Reflexion, politisch engagierte Psychoanalyse und Medienkritik sind Paradigmen für soziale Interaktionen und neu definierte Produktionsweisen in der bildenden Kunst und der Kunsttheorie.
Mit Texten von
Rosalyn Deutsche,
Manthia Diawara,
Thomas Hirschhorn,
Christian Höller,
Silvia Kolbowski,
Andrea Geyer,
Chantal Mouffe
und mit einem Interview von
Sabeth Buchmann
mit
Barbara Kruger
Englisch
168 Seiten,
16,5
22
zahlreiche Abb. in Farbe
broschiert
Reihe/Band
Schriften der Akademie der bildenden Künste Wien, Band 1
